SpracherwerbsKompass

Die Früherfassung von Kindern mit Sprachauffälligkeiten hat präventiven Charakter. Der SpracherwerbsKompass ist eine Entscheidungshilfe, die im Frühbereich tätigen Fachpersonen wie beispielsweise Kleinkinderzieher- Innen oder KinderärztInnen die Entscheidung erleichtern soll, ob eine logopädische Beratung oder Abklärung zu empfehlen oder einzuleiten ist. Dabei soll es im Sinne sekundärer Prävention Ziel sein, Kinder im Alter von 2;6 bis 4;0 Jahren mit einem Risiko für spezifische Spracherwerbsstörungen und Sprachauffälligkeiten zu erkennen, um allenfalls logopädische Interventionen einleiten zu können. Der SpracherwerbsKompass ist für Kinder mit Erstsprache Deutsch konzipiert, die keine sensorischen, schwerwiegend neurologischen, emotionalen oder kognitiven Schädigungen aufweisen.
Er enthält Beobachtungskriterien zu Sprachproduktion, Kommunikation, Spiel- und Sozialverhalten. Es muss betont werden, dass es sich beim SpracherwerbsKompass nicht um ein evaluiertes diagnostisches Instrument, sondern um eine informelle Entscheidungshilfe handelt.

 

Der SpracherwerbsKompass kann im 10er Paket für 15.- Franken excl. Porto / Versand unter logopaedieundpraevention@hfh.ch als hochwertige Hardcopy-Version bestellt werden.

Der SpracherwerbsKompass wurde auf der Basis der Abschlussarbeit (HfH Zürich) von N. Brand, B. Bründler und Corinne Englert entwickelt. Er wurde aufgrund von Interviewaussagen von Fachleuten aus dem Frühbereich sowie im Frühbereich tätigen LogopädInnen mittels qualitativem Forschungsverfahren erarbeitet und in Form einer Literaturrecherche abgesichert. Weiterführende Informationen über den Spracherwerbs- Kompass können in der folgenden Bachelorthese abgerufen werden.